Liebe Berufskolleginnen und Berufskollegen, Liebe Leserinnen und Leser

14.01.2020

«Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern
kann, den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann, und die Weisheit, das
eine vom anderen zu unterscheiden.»

Dieses Zitat von Reinhold Niebuhr, einem amerikanischen Theologen, Philosophen und Politikwissenschaftler, möge euch im neuen Jahr begleiten.
Es erhält für uns Bauernfamilien in der jetzigen Zeit des populären Bauern-Bashings einen grossen Stellenwert. Momentan gibt es kaum etwas, für was nicht wir schuldig oder zumindest prioritär mitschuldig gemacht werden.
Bei den omnipräsenten und oftmals wenig fundierten Angriffen von ideologischen Umweltschützern, Klimarettern, Frauenrechtlerinnen, Subventionsanklägern und Urhebern von Initiativen ist es schwierig, gelassen zu reagieren. Dies selbst dann, wenn uns die innere Stimme der Vernunft dazu rät. Wir möchten doch lieber etwas erwidern oder uns zumindest verteidigen, auch wenn kaum Aussicht auf Erfolg besteht. In diesen Situationen ruhig und still zu sein und über den Dingen zu stehen, überfordert uns oft, ist aber wichtig.
Vielmehr müssen wir den Mut aufbringen, unsere Betriebe, auf denen wir die Möglichkeit haben, etwas zu ändern, voranzubringen. Dies unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu tun, erfordert die Konzentration unserer ganzen Kräfte.
Wenn wir nämlich in den Spiegel schauen und feststellen können, dass wir unsere Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen erledigen, dann müssen wir keine Angriffe fürchten. Wir sind dann all unseren Kritikern um Welten voraus.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen beste Gesundheit in Haus und Hof, verbunden mit der Gelassenheit, dem Mut und der Weisheit – ganz nach Reinhold Niebuhr.


Markus Hausammann, Präsident VTL

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